Wasserpest

Wasserpest (Elodea) ist eine schnellwachsende Unterwasserpflanze für den Gartenteich. Sie nimmt Nährstoffe aus dem Wasser auf und produziert bei ausreichendem Licht Sauerstoff. Unter günstigen Bedingungen kann sie sich schnell ausbreiten und dichte Bestände bilden.

Steckbrief:

Wasserpest im Teich

Mit „Wasserpest“ sind verschiedene Arten der Gattung Elodea gemeint. Im Gartenteich werden vor allem Kanadische Wasserpest (Elodea canadensis) und Schmalblättrige Wasserpest (Elodea nuttallii) verwendet.

Die Wasserpest stammt ursprünglich aus Nordamerika und wurde nach Europa eingeführt. Heute kommt sie auch in vielen natürlichen Gewässern vor.

Ihre dichten Bestände bieten Fischen, Amphibien und kleinen Wasserorganismen Schutz und Versteckmöglichkeiten. Durch ihr schnelles Wachstum kann sie sich im Teich allerdings auch stark ausbreiten. Durch ihr schnelles Wachstum kann sie sich besonders in nährstoffreichen Teichen stark ausbreiten.

Wasserpest richtig pflanzen

Wasserpest wird direkt in den Teichboden gesetzt. Dazu werden die Triebe einfach in den Bodengrund gesteckt und können dort Wurzeln bilden. Ein Pflanzkorb ist nicht unbedingt notwendig, kann aber sinnvoll sein, wenn die Wasserpest an einer bestimmten Stelle bleiben soll.

Auch abgebrochene Triebteile können wieder anwachsen. Deshalb lässt sich Wasserpest sehr einfach vermehren und kann sich bei guten Bedingungen auch schnell im Teich ausbreiten.

Wachstum von Wasserpest

Wasserpest wächst schnell und kann sich unter guten Bedingungen kräftig ausbreiten. Besonders in nährstoffreichen Teichen bildet sie lange Triebe und dichte Bestände.

Bei ausreichend Licht produziert die Pflanze Sauerstoff und nimmt gleichzeitig Nährstoffe aus dem Wasser auf. Dadurch kann sie mit Algen um die vorhandenen Nährstoffe konkurrieren.

Wasserpest lässt sich sehr einfach vermehren. Schon kleine Triebteile können wieder anwachsen und neue Pflanzen bilden. Das erklärt auch, warum sie sich im Teich manchmal schneller ausbreitet als gewünscht.

Wasserpest Gartenteich
Christian Fischer, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Wasserbedingungen für Wasserpest

Wasserpest kommt mit nährstoffreichem Wasser gut zurecht und wächst besonders kräftig, wenn ausreichend Nährstoffe vorhanden sind. Auch härteres, kalkreiches Wasser ist für die Pflanze kein Problem.

Wichtig ist vor allem genügend Licht. In sehr trübem Wasser kann das Wachstum deshalb nachlassen. Eine besondere Wasseraufbereitung ist für Wasserpest normalerweise nicht notwendig.

Pflege von Wasserpest

Wasserpest ist grundsätzlich pflegeleicht. Wird der Bestand zu dicht, können einzelne Triebe mit einer Teichschere zurückgeschnitten oder herausgezogen werden. Größere Mengen lassen sich anschließend mit einem Kescher aus dem Teich entfernen.

Gerade in nährstoffreichen Teichen kann es notwendig sein, die Wasserpest regelmäßig auszudünnen. Größere Mengen an entfernten Pflanzenteilen sollten aus dem Teich genommen werden, damit die darin gebundenen Nährstoffe nicht beim Verrotten wieder ins Wasser gelangen.

Wasserpest ist winterhart und kann im Teich bleiben. Ein besonderer Rückschnitt für den Winter ist nicht notwendig. Im Frühjahr beginnt die Pflanze bei steigenden Temperaturen wieder kräftig zu wachsen.

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